Bestellerprinzip: 
Keine zusätzlichen Kosten für Verkäufer!

Kein Bestellerprinzip für Immobilienverkäufer! 

Das Bestellerprinzip gilt ausschließlich für Vermietungen. Beim Verkauf einer Immobilie kann nach wie vor frei bestimmt werden, wer den Makler bezahlt. Für Sie als Immobilienverkäufer ändert sich also trotz der Gesetzesänderung nichts!

Das bedeutet das Bestellerprinzip bei Wohnungsmietverträgen 

Die Courtage bei der Vermittlung von Wohnungsmietverträgen ist neu geregelt worden. Derjenige, der einen Immobilienmakler beauftragt, trägt auch die Kosten für die anfallende Dienstleistung. Sprich: Wer bestellt, der bezahlt. Trotzdem empfehlen wir die Einschaltung eines Immobilienfachmanns. Denn ein seriöser Immobilienmakler sorgt für eine reibungslose und vor allem rechtssichere Vermietung. 


Der Energieausweis:

Der Energieausweis gibt im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie.

Seit 2013 muss der Energieausweis unaufgefordert vom Hauseigentümer vorgelegt werden, wenn die Immobilie neu vermietet oder verkauft werden soll. Bleibt dies aus, drohen empfindliche Bußgelder. Beim Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie geht also nichts mehr ohne dieses Dokument. 


Immobilienmakler – Maklerprovision, Maklervertrag und vieles mehr

Bei einem Immobilienverkauf einen Makler zu beauftragen hat viele Vorteile. Ein guter Makler übernimmt nahezu alle Aufgaben, die den Immobilienverkauf oder die Immobilienvermietung betreffen. Ein Immobilienmakler dient vor allem als Vermittler zwischen dem Eigentümer einer Immobilie und dem Käufer der Immobilie. Aufgaben, die viel Mühe und Geduld in Anspruch nehmen können, werden von einem Immobilienmakler übernommen. Der Aufgabenbereich eines Maklers ist abhängig davon, ob es sich um einen Hausverkauf, Wohnungsverkauf, Grundstücksverkauf, eine Vermietung oder eine Wertermittlung handelt.


Immobilienmakler – Die Maklerprovision

Im Falle vom erfolgreichen Immobilienverkauf, erhält ein Immobilienmakler eine Maklerprovision. Grundsätzlich ist die Höhe für die Provision der Makler frei verhandelbar. Allerdings orientieren sich sowohl Eigentümer als auch Makler bei der Festsetzung der Provision am jeweiligen Bundesland. Je nach Bundesland kann die Höhe der Maklerprovision für Immobilien zwischen 3,57 und 7 Prozent variieren.

Dabei ist bei einem Immobilienverkauf nicht festgelegt, ob der Eigentümer eine Innenprovision oder der Käufer eine Außenprovision an den Makler zu zahlen hat. Häufig werden die Maklerkosten auch geteilt. Es gibt aber auch Bundesländer, in denen alleine der Käufer oder der Verkäufer die Maklerprovision zu zahlen hat.

Will man ein Haus verkaufen oder vermieten bzw. eine Wohnung verkaufen oder vermieten, sind die Provisionen der einzelnen Bundesländer wie folgt festgelegt:

 

Bundesland

Gesamte Maklerprovision

Verkäuferanteil

Käuferanteil

Baden-Württenberg

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Bayern

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Berlin

7,14 %

0 %

7,14 %

Brandenburg

7,14 %

0 %

7,14 %

Hamburg

6,25

0 %

6,25 %

Hessen

5,95 %

0 %

5,95 %

Mecklenburg-Vorpommern

5,95 %

2,38 %

3,57 %

Niedersachsen

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Nordrhein-Westfalen

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Rheinland-Pfalz

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Saaralnd

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Sachsen

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Sachsen-Anhalt

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Schleswig-Holstein

7,14 %

3,57 %

3,57 %

Thüringen

7,14 %

3,57 %

3,57 %

 

Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Immobilienmakler?

Die Aufgaben der Immobilienmakler sind zeitaufwändig und erfordern Fachwissen. Kennen Sie sich auf dem derzeitigen Immobilienmarkt aus? Können Sie hervorragende kurze, emotionale Texte verfassen und haben Sie vor allem viel Zeit und Geduld? Dann kann es sein, dass Sie die Vermarktung von Immobilien selber durchführen können. Nutzen Sie die nachstehende Checkliste der Aufgaben der Immobilienmakler und testen Sie sich selbst:


Immobilienmakler Checkliste: Die Aufgaben der Makler beim Immobilienverkauf

1. Wertermittlung und Immobilienbewertung beim Immobilienverkauf

2. Beschaffung und Aufbereitung der nötigen Unterlagen der Immobilien (Energieausweis, Grundbuchauszüge, Grundrisse, Grundsteuerbescheid, usw.)

3. Beratung zu Bau- und Vertragsrecht von Immobilien

4. Erstellung und ggf. Bearbeitung von qualitativ hochwertigen Objektbildern der Immobilie

5. Erstellung eines repräsentativen, ansprechenden und werbewirksamen Exposés

6. Ermittlung der Zielgruppe und Erarbeitung einer Marketingstrategie

7. Auswahl und Selektierung der Interessenten

8. Organisation, Durchführung und Koordination von Besichtigungsterminen

9. Durchführung der Verkaufsverhandlungen beim Immobilienverkauf

10. Bonitätsprüfung (Zahlungsfähigkeit) der Käufer, der Mieter

11. Vorbereitung des Notarvertrags und Abstimmung des Notartermins

12. Organisierte und reibungslose Objektübergabe

13. Nachbetreuung der Käufer, Mieter

Die Checkliste beschreibt nur einige Aufgaben eines Immobilienmaklers. Je nachdem, ob Sie Ihre Wohnung vermieten, Ihr Haus vermieten wollen oder beim Grundstücksverkauf, es fallen für den Immobilienmakler nochmals andere oder zusätzliche Aufgaben an. Es gilt für ihn jeweils verschiedene fachspezifische Aspekte zu beachten. Qualifizierte Immobilienmakler bieten ein breites Dienstleistungsspektrum an und versuchen für ihre Kunden das Beste herauszuholen. Dabei ist es nicht von Bedeutung, ob Sie für ihre Verkäufer bzw. Käufer oder Mieter bzw. Vermieter tätig werden.

Sollten Sie Ihre Immobilie verkaufen und sich dabei für einen Immobilienmakler entscheiden, sollten Sie sich ausreichend Zeit für die richtige Maklerwahl nehmen. Es ist keine leichte Aufgabe einen guten Makler zu finden bzw. den für Sie richtigen Makler erkennen zu können. Hat der Makler einen guten Ruf? Über welche Qualifikationen verfügt der Immobilienmakler und kann man ihm diese tatsächlich nachweisen? Ist Ihr Immobilienmakler z. B. im IVD Immobilienverband Mitglied? Wie gut kennt sich Ihr Makler auf dem derzeitigen Immobilienmarkt aus und vor allem ist er in Ihrer Region tätig? Wie viele Immobilien hat er derzeit im Bestand? Hat der Immobilienmakler viele Immobilien in seinem Portfolio, kann das bedeuten, dass viele Eigentümer ihm vertrauen und er seine Aufgabe gut macht. Allerdings könnte eine hohe Anzahl an Immobilien auch heißen, dass er nur schwer Käufer findet und bei der Veräußerung vom Immobilien Schwierigkeiten hat. Tipp: Nehmen Sie sich Zeit bei der Suche nach dem richtigen Makler und vergleichen und beobachten Sie die Immobilienmakler in Ihrer Region über einen möglichst langen Zeitraum.


Immobilie verkaufen mit Makler - Der Maklervertrag

Wollen Sie Ihre Immobilien verkaufen und damit einen Immobilienmakler beauftragen, haben Sie die Wahl zwischen drei verschiedenen Auftragsformen für den Maklervertrag:

Der Einfache Auftrag gibt dem Eigentümer den größtmöglichen Freiraum und verpflichtet ihn dabei zu nichts. Der Eigentümer hat das Recht, andere Immobilienmakler zur gleichen Zeit formlos zu beauftragen. Findet der Verkäufer selber einen Käufer, steht dem Immobilienmakler keine Provision zu. Von Seiten der Immobilienmakler ist das Interesse an einem solchen Maklervertrag nicht sehr groß, da das Risiko besonders hoch ist, am Ende mit leeren Händen dazustehen. Auch für Eigentümer ist diese Art von Vertrag nicht sonderlich zielführend, da ein geringes Engagement der Makler nachzuvollziehen ist und viele verschiedene Ansprechpartner Kaufinteressenten verunsichern.

Der Einfache Alleinauftrag hingegen schließt die Beschäftigung mehrerer Immobilienmakler aus. Trotzdem können Eigentümer weiterhin selbst den Immobilienverkauf steuern und eigenhändig Ihr Haus verkaufen. Im Falle eines Verkaufs durch den Eigentümer geht der zuständige Immobilienmakler leer aus.

Der Qualifizierte Alleinauftrag garantiert als einziger dem Immobilienmakler eine Entlohnung, weshalb dieser Maklervertrag für ihn der Attraktivste ist. Folglich setzt sich der Immobilienmakler bestmöglich für einen Verkauf ein und bemüht sich besonders, um Ihre Immobilie verkaufen zu können. Sollte der Käufer tatsächlich über den Eigentümer akquiriert werden, wird der Käufer an den Immobilienmakler weitergeleitet, welcher dann den Immobilienverkauf übernimmt.


Sie wollen Ihre Immobilie verkaufen? Was beeinflusst die Verkaufsdauer beim Immobilienverkauf?

Wenn man seine Immobilie verkaufen möchte, stellt man sich nicht selten die Frage, wie lange so ein Immobilienverkauf wohl dauern wird. Um den Hausverkauf oder Wohnungsverkauf nicht unnötig in die Länge zu ziehen, ist es wichtig Fehler beim Verkauf der Immobilien zu vermeiden und einige Regeln zu berücksichtigen. Außerdem ist es wichtig, genug Geduld mitzubringen und beim Verkauf nicht unter Druck zu handeln, denn beim Immobilienverkauf können einige ungeplante Probleme auftreten.


Immobilie richtig verkaufen – Faktoren, die den Immobilienverkauf in seiner Länge beeinflussen

Im Durchschnitt vergehen in Deutschland von der ersten Inserierung der Immobilie (ob privat oder indem Sie einen Makler beauftragen) bis zum Grundbucheintrag nach dem Immobilienverkauf etwa 6 bis 9 Monate. Die Verkaufsdauer ist aber natürlich von Fall zu Fall unterschiedlich und hängt von sehr vielen Faktoren ab, die sich von Objekt zu Objekt unterscheiden. Generell lässt sich sagen, dass ländlich gelegene Häuser oder Wohnungen eine im Durchschnitt um mehrere Monate höhere Verkaufsdauer haben als Häuser und Wohnungen, die in der Stadt gelegen sind. Doch auch andere Faktoren beeinflussen die Verkaufsdauer von Immobilien:

• Die Region, in der sich Ihre Immobilie befindet:

Immobilien verkaufen sich in attraktiven Regionen wesentlich einfacher, und ein Verkauf vollzieht sich in der Regel schneller. Zumeist gehören diese Regionen zu städtischen Ballungszentren, die wegen ihrer hohen Arbeits- und Wirtschaftskraft gute arbeitsmarkttechnische Entwicklungen aufweisen. Seit Jahren gehören zu den gefragtesten Standorten für den Hausverkauf und Wohnungsverkauf Berlin, Frankfurt am Main, München, Hamburg, Köln und Stuttgart. Das kontinuierliche Wachstum der Bewohnerzahl führt zu einer gesteigerten Nachfrage nach Immobilien, die sich wiederum in einem schnelleren Verkauf der Immobilien bemerkbar macht.

• Die Lage beeinflusst den Verkauf Ihrer Immobilie:

Wie schnell Sie Ihre Immobilie verkaufen, hängt von der Lage des Hauses oder der Wohnung ab. Obwohl persönliche Präferenzen bei der Entscheidung des Käufers zum Tragen kommen, gibt es einige zusätzliche Faktoren, die einen Immobilienverkauf für fast alle Zielgruppen wahrscheinlicher machen. Dazu zählt einerseits eine gute Verkehrsanbindung, dank derer man sich schnell und unkompliziert durch die Stadt bewegen kann. Andererseits muss die Infrastruktur für die täglichen Erledigungen in der Umgebung für einen schnellen Immobilienverkauf gegeben sein. Darin inbegriffen sind nicht nur nahegelegene Supermärkte und Einkaufsmöglichkeiten, sondern auch eine hinreichende Versorgung mit Schulen, Kindergärten und Ärzten. Negative Auswirkungen auf einen Immobilienverkauf verursachen hingegen angrenzende Gewerbegebiete, stark befahrene Straßen oder eben das Fehlen von Infrastruktur und guter Anbindung.

• Für den Immobilienverkauf ist der Zustand der Immobilie besonders wichtig:

Der Zustand vom Objekt hat maßgeblichen Einfluss auf den Hausverkauf oder den Wohnungsverkauf und somit auf den Preis, den man für die Immobilie verlangen kann. Je besser der Zustand der Immobilie, desto einfacher ist es, einen passenden Käufer zu finden. Immobilien verkaufen sich generell schwieriger, wenn der Renovierungsbedarf im Haus oder der Wohnung groß ist, oder noch Kernsanierungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Die Suche nach einem Käufer beim Hausverkauf oder Wohnungsverkauf gestaltet sich so zunehmend schwieriger. Vor allem in der heutigen Zeit sind es Energiekennzahlen, mit welchen man schneller einen neuen Eigentümer finden kann, und die einen Immobilienverkauf beschleunigen können. Wie steht es bei Ihren Immobilien um deren Energieeffizienz? Hinweise auf die Energieeffizienz eines Gebäudes gibt der Energieausweis. Der Energieausweis enthält gemäß Energieeinsparverordnung die Energiekennwerte einer jeden Immobilie sowie Angaben zum Gebäude und zu seiner Beheizung – kurz: Der Energieausweis bewertet den energetischen Zustand von Immobilien. Der Energieausweis hilft dabei, die potenziellen Heiz- und Warmwasserkosten in Immobilien abzuschätzen. Prüfen Sie deshalb vor dem Verkauf Ihrer Immobilie, welchen Energiekennwert Ihr Energieausweis angibt. Zeigt der Energieausweis einen schlechten Wert an, sollten Sie über mögliche Sanierungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen nachdenken bevor Sie Ihre Immobilie verkaufen. Mit einer hohen Energieeffizienz werden Sie nicht nur schneller Ihre Wohnung oder Ihr Haus verkaufen, sondern vermutlich auch einen höheren Verkaufspreis erzielen. Eine Immobilie, die bezugsfrei oder neu ist, ist auf dem Markt wesentlich gefragter, als eine Immobilie, die der neue Eigentümer noch sanieren oder modernisieren muss.

• Realistische Immobilienbewertung beim Verkauf Ihrer Immobilie:

Vor allem wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen, ist der Preis einer der wichtigsten Faktoren. Wird der Verkaufspreis Ihrer Immobilie zu hoch angesetzt, kann er Kaufinteressenten abschrecken. Bewegt der Preis sich jedoch in einer zu niedrigen Preisspanne, verschenkt der Verkäufer bares Geld und es wirkt als hätte die Immobilie mögliche versteckte Mängel. Man sollte beachten, dass eine unrealistische Immobilienbewertung in beide Richtungen von Interessenten schnell aufgedeckt werden kann, da sich die Marktpreise für den Immobilienverkauf heutzutage sehr leicht über das Internet erschließen lassen. Als Faustregel für eine Immobilienbewertung gilt üblicherweise ein Angebotspreis von 105 bis 110 Prozent. Das lässt einem genug Verhandlungsspielraum, um den potenziellen Käufer gnädig zu stimmen und auch nach dem Erstgebot mit dem Preis der Immobilie etwas herunterzugehen. Wenn Sie eine fachmännische Immobilienbewertung wollen, sollten Sie am besten einen Makler beauftragen. Ein guter Makler kann meist mit einem Blick Ihre Immobilie bewerten und einen guten Angebotspreis erstellen.

• Verkauf Ihrer Immobilie mit oder ohne Immobilienmakler:

Ob der Verkauf Ihrer Immobilie lange dauert oder nicht, hängt natürlich auch von der Qualität des Immobilienmaklers ab, falls man einen beauftragt. Sollten Sie einen guten Makler beauftragen, verkürzt dieser maßgeblich die Verkaufszeit Ihrer Immobilie. Ein guter Makler sorgt nicht nur für einen schnellen Immobilienverkauf, sondern kennt vor allem den Immobilienmarkt wie kein anderer und versucht das Maximum an Gewinn zu erzielen. Ein guter Makler gibt Ihnen außerdem Sicherheit in finanziellen Belangen, indem er frühzeitig die Bonität der neuen Eigentümer prüft. Auch beim Hausverkauf und beim Wohnungsverkauf ist ein aussagekräftiges Exposé äußerst relevant, welches die meisten Makler recht aufwändig und professionell gestalten. Wenn Sie hierfür und in allen anderen Fragen für Ihren Immobilienverkauf den rundum Service von Main Wohnraum Immobilien GmbH in Anspruch nehmen wollen, können Sie uns gerne kontataktieren.